Coaching, Führung & Persönlichkeit

Selbstverständnis

Ich verstehe mich im Coaching als Impulsgeber, Unterstützer und Sparringspartner in der Weiterentwicklung meiner Klientinnen und Klienten. Ich gebe Unterstützung beim Blick über die eigene Schulter bzw. beim Blick in den Spiegel. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen der Persönlichkeit. Wichtig ist mir, dass der Wille zur Veränderung bzw. zur Weiterentwicklung vom Coachee ausgeht. Er bzw. sie muss in den Entscheidungen autonom bleiben.

Typische Fragen meiner Klientinnen und Klienten:

Warum kann ich so schlecht «nein» sagen?
Warum habe ich in der Führung häufig Schwierigkeiten mich durchzusetzen?
Wieso kommt meine Message häufig nicht an?
Wieso spiele ich immer Feuerwehr?
Warum passieren mir ab und zu diese emotionalen Ausbrüche?
Wieso flüchte ich mich immer wieder mal in spitze Bemerkungen?
Wieso muss ich in Diskussionen/Sitzungen immer gewinnen? Was treibt mich da an?
Wieso muss ich immer im Mittelpunkt stehen?
Wieso ziehe ich mich in Diskussionen eher zurück?
Wieso gerate ich häufig mit Frau X oder Herrn Y aneinander? Wieso sind das Reizfiguren für mich?
Warum fühle ich mich so schnell angegriffen?
Warum kann ich mich häufig so schlecht entscheiden?
Warum ist meine «Work-Life-Balance» dermassen in Schieflage?
u.a.m.

Vorgehen

Häufig nähern wir uns den zugrunde liegenden Mechanismen im intensiven Gespräch, welches durch hartnäckiges interessiertes Nachfragen, liebevollen kleinen Provokationen oder pointierten Bemerkungen gekennzeichnet ist. Manchmal hilft auch ein Persönlichkeitstest, um über einige Einstellungen/Haltungen intensiver nachzudenken. In jedem Fall ziehe ich sorgfältiges Nachdenken den Schnellanalysen vor und erarbeite mit den Klient:innen individuell passende Lösungen, die wir dann gemeinsam ausprobieren. Wenn diese als nicht für sie passend empfunden werden, wird nicht lange herumpsychologisiert oder gar Überzeugungsversuche unternommen. Vielmehr begeben wir uns pragmatisch auf die Suche nach neuen Möglichkeiten bzw. Varianten. Mir ist bei allem Pragmatismus jedoch sehr wohl bewusst, dass nicht alles „herbei-gecoacht“ werden kann.

Ich möchte bei Ihnen auf Resonanz stossen. Wenn ich ein Leuchten in Ihren Augen oder ein vielsagendes Schmunzeln auf Ihren Lippen sehe, bin ich meistens auf dem richtigen Weg.

Führungscoaching

Beim Thema Führung ist mir wichtig, dass neben den individuellen Voraussetzungen das System, in dem sich eine Führungsperson bewegt, mitbetrachtet wird. Wir bewegen uns dort immer in einem Dreiecksverhältnis bestehend aus der Führungsperson, den zu Führenden und dem System, in dem sich beide bewegen. Es ist gut möglich, dass eine Führungsperson mit ihren individuellen Fähigkeiten und ihrem Charakter in dem einen System hervorragend agieren, in einem anderen aber erhebliche Probleme haben oder sogar scheitern kann…

Eins ist jedoch für mich im Führungscoaching ganz klar: Führung von anderen fängt immer mit folgender Frage an: Wie führe ich mich selbst? Denn wie will andere führen, wenn mir nicht klar, nach welchen Prinzipien und Mechanismen ich mich selbst führe. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Einstellungen, Haltungen und Werten ist unabdingbar, da diese auch einen enormen Einfluss auf die Interaktion mit anderen Personen/Teams haben. Selbstreflexion spielt in meinen Coachings eine grosse Rolle.

Sicherlich gibt es darüberhinaus auch eine Menge Tools und Techniken, die den Führungsalltag erleichtern können. Wichtig ist dabei, dass sie nicht den Klientinnen und Klienten übergestülpt werden, sondern zusammen geschaut wird, ob und wie das jeweilige Instrument im Alltag der Führungspersonen anwendbar erscheint. Anschliessend geht es ans praktische Ausprobieren. Was hat sich im Alltag bewährt und was eher nicht. Es geht letztendlich darum, dass der Coachee seinen/ihren individuellen Werkzeugkoffer erhält.